• 04.04.2014 - Nachweis Einzahlung auf die Geschäftsanteile in der Insolvenz der GmbH


    Gerät eine GmbH in die Insolvenz prüft der Insolvenzverwalter u.a. auch ob die Gesellschafter ihre Stammeinlagen tatsächlich eingezahlt haben. Sehr häufig liegt der Gründungsvorgang Jahre zurück. Es besteht in der Praxis vielfach der Irrglaube, dass die Vorlage von Bilanzen und Geschäftsunterlagen als Nachweis für die erbrachten Einlagen ausreichend ist. Sowohl der BGH als auch die OLG Jena und Karlsruhe haben sich zu dieser Thematik geäußert. In allen Verfahren gelang es den verklagten Gesellschaftern nicht, das jeweilige Gericht von den behaupteten baren Einlageleistungen zu überzeugen.

    Gesellschaftern ist daher dringend zu empfehlen, ihre erbrachten Einzahlungen eindeutig zu dokumentieren (z.B. Kopie des Kontoauszuges über Einzahlung des Stammkapitals) und auch nach Ablauf der zehnjährigen Aufbewahrungsfrist sorgfältig zu verwahren und zu archivieren.